Verfolgung
Der Jazz, der als „entartet“ galt, wurde von den Nationalsozialisten unterdrückt, da er mit der afroamerikanischen Kultur und jüdischen Musikern assoziiert wurde.
Propaganda
Obwohl verboten, nutzten die Nazis Jazzmelodien mit verfremdeten Texten für ihre Propagandasendungen, um die Akzeptanz dieser zu erhöhen.
Widerstand
Viele (junge) Menschen / Musiker spielten und hörten den Jazz im Geheimen weiter, oft unter großen Risiken was eine Form des musikalischen Widerstands darstellte.
Zur Entstehung
Die Idee zur Veranstaltung stammt von Josef Ametsbichler und entstand auch vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen. Gemeinsam mit den beteiligten Musikern und Wissenschaftlern entwickelte er ein interdisziplinäres Konzept, das musikalische Praxis, historische Quellen und reflektierende Einordnung miteinander verbindet.
Die Veranstaltung wurde erstmals Anfang 2025 in Grafing aufgeführt. Die sehr positive Resonanz des Publikums führte rasch zur Planung und Realisierung weiterer Aufführungen im Raum München. Weitere Wiederholungen sind geplant.

Aus Gründen der Nostalgie handelt es sich hier wie auch an anderer Stelle um künstlich erzeugte Bilder. Eine Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist beabsichtigt!
Historischer Kontext
In den 1930er‑ und 1940er‑Jahren galt Jazz im nationalsozialistischen Deutschland als sogenannte „entartete Musik“. Er wurde diffamiert, zensiert und aus dem öffentlichen Kulturleben verdrängt. Viele Musikerinnen und Musiker wurden verfolgt, zur Emigration gezwungen oder ermordet.
Trotzdem verschwand Jazz nicht vollständig. In angepasster Form, im Untergrund oder als Zeichen jugendlichen Widerstands überlebte er diese Zeit. Der Titel der Veranstaltung verweist bewusst darauf, dass der Jazz seine Freiheit zwar stark verlor – aber nicht völlig.
Die Veranstaltung
… möchte zeigen, wie eng Musik, Politik und gesellschaftliche Freiheit miteinander verbunden sind. Sie lädt dazu ein, Jazz nicht nur als Musikstil, sondern als kulturelles Ausdrucksmittel und historisches Zeugnis zu verstehen.
Inhalte
Zielgruppe
Mitwirkende
Veranstaltungskalender
Hier finden sich die nächsten geplanten Veranstaltungen von „Als der Jazz (fast) seine Freiheit verlor“. Weitere sind geplant. Wenn Sie eine Idee haben, wo wir gastieren können, dann bitte einfach Kontakt mit uns aufnehmen …
| Datum | Stadt | Location | Land |
|---|---|---|---|
| 07.03.26 | Moosach bei Grafing | Metatheater | Germany |
| Zeit: 20: 00. Eintritt: 18 / 15 €. Altersbeschränkungen: Keine. Abendkasse: 08091 3514. Adresse: Osteranger 8. Location Telefonnummer: +49 8091 3514. Weitere Informationen Ticket kaufen Weitere Informationen | |||
| 27.02.27 | Markt Schwaben | Theaterverein Markt Schwaben e.V. | Germany |
| Zeit: 19: 00. Eintritt: Wir noch bekannt gegeben. Altersbeschränkungen: Keine. Adresse: Münterstr. 5. Location Telefonnummer: +49 8121 22422. Weitere Informationen Ticket kaufen | |||
Die Freedom Swingers
Die Freedom Swingers spielen und interpretieren die Swing- und Jazzmusik der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie orientieren sich dabei auch an den Stücken, die unter extremen Bedingungen im dritten Reich gespielt wurden. Ein besonderer Bezug besteht daher zu den Ghetto Swingers von Theresienstadt, deren Musik, trotz Mißbrauch des Ensembles durch das Regime des dritten Reichs sowie Verfolgung und Entrechtung, Ausdruck von künstlerischer Freiheit und menschlicher Würde war.
Im Rahmen der Veranstaltung „Als der Jazz (fast) seine Freiheit verlor“ machen die Freedom Swingers diesen historischen Kontext durch Live-Musik unmittelbar erfahrbar..
DIE MUSIKER

Josef
Ametsbichler
KONTRABass

Thomas
Frey
AKKORDEON

Axel
Högel
SchlagzeuG

Marc
Kaufmann
VILOLINE

Knut
Kittel
Gitarre

Peter
Wegele
Klavier

Dieter
Winter
Klarinette
Kontakt aufnehmen …
Uns kennenlernen oder eine Idee wo wir die Veranstaltung wiederholen können? Wir freuen uns!




